Veranstaltungen im Januar 2012:
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Datum |
Veranstaltung |
Uhrzeit |
Treffpunkt |
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| 11. Januar | Stammtisch | 19.30 Uhr | Pflugkeller, Biberach | ||
| 20. Januar | Französische Küche und Konversation* |
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VHS, Biberach | |
| 27. Januar |
Vortrag "Napoléon Bonaparte - Titan und Teufel" mit Herrn Dr. Hans-Peter Biege in Zusammenarbeit mit der VHS Biberach, Eintritt: 6,00 Euro** |
20.00 Uhr | VHS, Raum 025, Biberach | ||
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Fahrt zum Napoleonmuseum im Schloß Arenenberg in der Schweiz am Bodensee* |
VHS (Anmeldung erforderlich) |
Veranstaltungen im Februar 2012:
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Datum |
Veranstaltung |
Uhrzeit |
Treffpunkt |
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| 1. Februar | Stammtisch | 19.30 Uhr | Pflugkeller, Biberach | ||
| 24. Februar | Jahreshauptversammlung |
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20.00 Uhr |
Bräuhaus,Ummendorf | |
*Anmeldung und weitere Informationen: Isabelle Thomas
** Am Freitag 27. Januar 2012 findet um 20 Uhr im Raum 25 in der VHS Biberach den Vortrag "Napoléon Bonaparte - Titan und Teufel" mit Dr. Hans-Peter Biege statt.
Um das Thema zu vertiefen, findet eine Exkursion mit Dr. Hans-Peter Biege statt, und zwar zum Napoleonmuseum im Schloß Arenenberg am Bodensee in der Schweiz, am Sonntag, 29. Januar 2012. Die Fahrt erfolgt mit dem Zug. Nur mit voranmeldung an der VHS (www.vhs-biberach.de)
Napoleon Bonaparte
Titan und Teufel
Vor 200 Jahren überschritt Napoleon – rastloser Feldherr, Retter der Revolution, Putschist und Kaiser der Franzosen, Herrscher über Europa, Gründer Groß-Württembergs und Schöpfer der deutschen Nation – seinen Rubikon. Die Jahreszahl 1812 markiert den Beginn vom Ende seiner Herrschaft: Vor Moskau lag sein Stalingrad, auf das in Leipzig 1813 und Waterloo (Belle-Alliance) 1815 die endgültigen Niederlagen folgten.
Schon die Zeitgenossen in Frankreich und Europa spaltete der „Unsterbliche“ in glühende Anhänger und erbitterte Gegner. Noch immer polarisiert der „korsische Parvenü“ die Nachwelt diesseits wie jenseits des Rheins bei der Beurteilung seiner historischen Leistungen und die Napoleon-Geschichtspflege ist selbst in Frankreich ein Streitfall. Zustimmung und Kritik gleichermaßen begleiteten dort 2005 die Entscheidung, das Jubiläum der Schlacht von Austerlitz nicht zu begehen, während die Briten kein Problem darin sahen, im gleichen Jahr ihren Sieg in der Seeschlacht von Trafalgar im Beisein der Queen mit zehn Tonnen Schießpulver zu feiern. Die große Napoleonausstellung 2010 mit dem Titel „Traum und Trauma“ in der Bundeskunsthalle zu Bonn wird den Franzosen nicht zugemutet, trotz maßgeblicher Beteiligung französischer Historiker und offizieller Schirmherrschaft von Präsident Nicolas Sarkoz y.
Der mit zeitgenössischen Bildern illustrierte Vortrag (in deutscher Sprache) lehnt sich an diese Ausstellung an und bringt den Werdegang und die Wirkungsgeschichte einer der umstrittensten Großfiguren der europäischen Geschichte in Erinnerung. Dabei wird die Haltung von Beobachtern aus der Perspektive des „Ancien Régimes“ (Kant, Wieland, Goethe, Germaine de Staël, Fouché...) ebenso in die Betrachtung eingeschlossen, wie die schwankende Haltung der „Generation Napoleon“ (Luise von Preußen, Beethoven, Hölderlin, Alexander von Humboldt, Kleist, Zar Alexander I...). Am Ende steht der Versuch einer kritischen Bewertung der historischen Leistung Napoleons unter Berücksichtigung französischer und deutscher Forschung.
Um ein unmittelbares Gefühl für die napoleonische Ära zu bekommen, findet bei Bedarf eine Exkursion zum Napoleonmuseum Thurgau im Schloss Arenenberg statt, wo Hortense, Adoptivtochter und Schwägerin Napoleons I., Exkönigin von Holland, mit ihrem Sohn Prinz Louis Napoleon, dem späteren Kaiser Napoleon III., im Exil lebte und einen der berühmtesten Salons ihrer Zeit organisierte. Sie zieht bedeutende Persönlichkeiten mit klangvollen Namen an den Bodensee. Darunter Schriftsteller wie Alexandre Dumas, François-René de Chateaubriand, Jean François Casimir Delavigne, die vielportraitierte Mme. Jeanne Françoise Julie Adélaïde Récamier sowie Vertreter des gesamten europäischen Hochadels